Sprechzeiten heute: 9.00 – 12.00 Uhr 15.00 – 18.00 Uhr

Darm

Darmspiegelung und Koloskopie

Die Darmspiegelung ist die wichtigste Methode, um Darmkrebs vorzubeugen oder frühzeitig zu diagnostizieren. In unserer Praxis wird die Darmspiegelung mittels hochmoderner Videoendoskopie in HD-Technik durchgeführt. 
Die Untersuchung wird üblicherweise mit einer Schlafspritze (Sedierung) durchgeführt, so dass keine Unannehmlichkeiten entstehen. Zur weiteren Steigerung des Untersuchungskomforts wird zum Entfalten des Darmes CO2 benutzt, so dass sich am Ende der Untersuchung keine unangenehmen Luftansammlungen mehr im Darm befinden.

  • Die wichtigste Vorsorgeuntersuchung gegen Darmkrebs! Risikoreduktion für Darmkrebs 70-85%!
  • Schmerzfrei durch Sedierung und Einsatz von CO2.
  • Für Frauen und Männer ab 55 Jahren, bei erhöhtem Risiko auch früher.
  • Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse.

Darmkrebsvorsorge und Darmkrebs

Darmkrebs ist der zweithäufigste Krebs bei Männern wie bei Frauen. Durch eine konsequente Darmkrebsvorsorge lässt er sich häufig verhindern oder in einem so frühen Stadium entdecken, dass er geheilt werden kann.

  • Die beste Methode der Vorsorge ist die Darmspiegelung.
  • Senkt das Risiko, Darmkrebs zu bekommen, um 70-85 %!
  • Für Frauen und Männer ab 55 Jahren, bei erhöhtem Risiko auch früher.

Colitis ulcerosa

Die Colitis ulcerosa ist eine überwiegend den Dickdarm betreffende Erkrankung, die mit oft blutig schleimigen Durchfällen und krampfartigen Bauchschmerzen einhergeht. Der Befall anderer Organe wie Gelenke oder Leber ist möglich.

  • Häufige Autoimmunerkrankung des Dickdarmes.
  • Hauptsymptome sind blutiger Durchfall und Bauchkrämpfe.
  • Es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten.

Morbus Crohn

Beim Morbus Crohn handelt es sich um eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, die oft mit Durchfall und Bauchschmerzen einhergeht. Sie kann den gesamten Magen-Darm-Trakt betreffen, aber auch Veränderungen an anderen Organen wie Gelenken, Haut, Augen oder Gallenwegen hervorrufen.

  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankung die den gesamten Verdauungstrakt betreffen kann.
  • Hauptbeschwerden: Bauchschmerzen und Durchfall.

Reizdarmsyndrom

Ein Reizdarmsyndrom (RDS) muss in Betracht gezogen werden, wenn chronische, d.h. länger als 3 Monate bestehende Bauchbeschwerden (z.B. Bauchschmerz, Blähungen) bestehen und vom Patienten und dem Arzt auf den Darm bezogen werden. Sie gehen mit Stuhlveränderungen einher. 

Die Beschwerden sind so stark, dass die Lebensqualität reduziert ist und Patienten deshalb einen Arzt aufsuchen. Die Diagnose „Reizdarmsyndrom“ setzt voraus, dass zuvor organische Erkrankungen ausgeschlossen wurden.
 
  • Häufige funktionelle Erkrankung des Magen-Darm-Traktes
  • Leitsymptome sind Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlveränderungen. 
  • Die Lebensqualität ist deutlich beeinträchtigt.

Durchfall / Verstopfung

Treten mehr als 3 Stühle mit veminderter Konsistenz auf , spricht man von Durchfall. Dauert er länger als 3 Monate an, handelt es sich um chronischen Durchfall. 
Eine erschwerte Darmentleerung oder weniger Stuhlgänge als 3 Stuhlgänge pro Woche zeigen eine Verstopfung (Obstipation) an. Zahlreiche Erkrankungen gehen mit Verstopfung einher, auch bestimmte Medikamente können dazu führen.
  • Durchfall ist definiert durch mehr als 3 Stühle mit verminderter Konsistenz/Tag.
  • Man unterscheidet akuten von chronischem Durchfall.
  • Die vielen Ursachen von Durchfall erfordern eine differenzierte Stufendiagnostik.
  • Verstopfung ist definiert durch eine Stuhlfrequenz < alle 3 Tage und harten Stuhl.
  • Bei der chronischen Verstopfung ist die Stuhlpassage verlangsamt.
  • Die regelmäßige Einnahme von Abführmitteln sollte nur nach Ursachenklärung und ärztlicher Rücksprache erfolgen.
     

Darmbluten

Blutbeimengungen im Stuhl und auch stuhlunabhängige Blutungen sollten immer abgeklärt werden. Oft ist die Ursache harmlos, so z.B. bei einer Hämorrhoidenblutung, aber es kann sich auch eine schwere Erkrankung wie eine chronische Darmentzündung oder Darmkrebs dahinter verbergen.
  • Blut im Stuhl ist immer ein Warnsymptom.
  • Darmbluten muss zeitnah abgeklärt werden.

Hämorrhoiden

Bei Hämorrhoiden handelt es sich um vergrößerte Gefäße am Darmausgang, die je nach Größe mit dem Stadium I bis IV bezeichnet werden. Beschwerden durch Hämorrhoiden sind häufig, sie können Bluten, Nässen oder Juckreiz verursachen. 

Leber

Hepatitis (Leberentzündung)

Eine Entzündung der Leber kann durch viele Erkrankungen ausgelöst werden. Oft fallen bei einer ärztlichen Laboruntersuchung erhöhte Leberwerte auf, die Ausdruck einer Hepatitis sind. Bei einer leichten Entzündung bestehen meist keine Beschwerden, stärkere Entzündungsaktivität kann begleitet sein von chronischer Müdigkeit oder auch von einer Gelbsucht.

  • Die chronische Hepatitis B und C gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Sie verlaufen oft unbemerkt.
  • Durch neue Medikamente ist eine Heilung der Virushepatitis häufig möglich.

Fettleber

In den westlichen Ländern ist die Fettleber zu einer der häufigsten Lebererkrankungen geworden. Durch übermäßige Fetteinlagerung in die Leberzellen kann es zu einer Entzündung und Fibrose (Bindegewebsumbau) der Leber kommen, in schweren Fällen auch zu einer Leberzirrhose (Vernarbung).

  • Sehr häufiges Krankheitsbild
  • Kann von der Leberentzündung bis zur Leberzirrhose führen.
  • Wichtigtse Therapie: Diät und Bewegung.

Autoimmunhepatitis

Es handelt sich um eine eher seltenere Form einer Leberentzündung, die oft zufällig bei der Abklärung erhöhter Lebewerte diagnostiziert wird. Sie kann aber auch eine schwere akute Leberentzündung verursachen. 

  • Verlust der Immuntoleranz gegenüber den körpereigenen Leberzellen.
  • Kann unbehandelt zu schweren Funktionseinschränkungen führen.

Leberzirrhose

Als Leberzirrhose wird der narbige Umbau der Leber durch eine länger andauernde Leberschädigung bezeichnet. Sie führt zu einer Einschränkung der Leberfunktion mit Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Organismus. 
  • Narbiger Endzustand einer chronischen Leberentzündung.
  • Häufige Ursachen sind Alkoholschädigung und Virushepatitis.
  • Die Behandlung der Leberzirrhose sollte durch einen Hepatologen erfolgen.

Erhöhte Leberwerte

Die Abklärung erhöhter Leberwerte ist ein häufiger Grund für Überweisungen an unsere Praxis, die auch den Schwerpunkt Hepatologie (Leberheilkunde) abdeckt. Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Menschen und erfüllt vielfältige Funktionen. Ob eine ernsthafte Erkrankung der Leber vorliegt, muss eine sorgfältige Diagnostik zeigen. 
  • Erhöhte Leberwerte sollten immer abgeklärt werden.
  • Oft lässt sich die Diagnose durch Speziallaboruntersuchungen und Ultraschall klären.
  • Für viele Lebererkrankungen existieren effektive Therapien.

Lebersprechstunde

Als hepatologische Schwerpunktpraxis bieten wir unseren Patienten mit Lebererkrankungen eine Spezialsprechstunde an. 

Galle

Gallensteine

Gallensteine in der Gallenblase sind häufig: Etwa jeder fünfte Bundesbürger hat Gallensteine. Oft machen sie über viele Jahre keine Beschwerden, sie können aber auch Koliken hervorrufen, die durch krampfartige Schmerzen im rechten Oberbauch charakterisiert sind. 

  • Gallensteine können starke kolikartige Schmerzen machen.
  • Mittels Ultraschall lassen sich Gallensteine am besten nachweisen.
  • Symptomlose Gallensteine erfordern keine Behandlung.

Gallenkolik

Die Gallenkolik wird durch Steine in der Gallenblase ausgelöst, die den Ausgang der Gallenblase verlegen. Dadurch kommt es zu einer frustranen Kontraktion der Gallenblase, die zu krampfartigen rechtsseitigen Oberbauchschmerzen führt. 
  • Starke krampfartige Schmerzen im rechten Oberbauch.
  • Auslösung oft durch fettreiche Mahlzeiten und Alkohol.
  • Ursache sind Gallensteine.

Gallenblasenentzündung

Sie wird fast immer durch Gallensteine ausgelöst. Durch eine bakterielle Besiedelung kommt es zu einer Infektion, die zu Schmerzen im rechten Oberbauch führt.
  • Entzündung der Gallenblase durch Gallensteine.
  • Therapie der Wahl ist die Gallenblasenentfernung.

Gelbsucht

Unter einer Gelbsucht (Ikterus) wird die Gelbfärbung der Skleren (das Weiß der Augen) oder der gesamten Haut verstanden. Sie wird durch eine Anreicherung des Bilirubins in der Haut und den Schleimhäuten verursacht. Die Ursache dafür wiederum besteht in einer Störung des Galleabflusses der Leber oder einem vermehrten Anfall von Bilirubin. 
  • Jede Gelbsucht muss schnellstmöglichst abgeklärt werden.
  • Hauptursachen sind Leberkrankheiten und Galleabflussstörungen.
  • Labor und Ultraschall sind in der Primärdiagnostik richtungsweisend.

Bauchspeicheldrüse

Bauchspeicheldrüsenentzündung

Leitsymptom der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) ist der starke Oberbauchschmerz, der gürtelförmig zu beiden Seiten ausstrahlt. Die Entzündung kann zu einem sehr schweren Krankheitszustand führen bis hin zum Multiorganversagen. 
  • Die Bauchspeicheldrüsenentzündung ist ein potentiell gefährliches Krankheitsbild.
  • Häufigste Ursachen sind Gallengangsteine und übermäßiger Alkoholkonsum.

Tumore der Bauchspeicheldrüse

Es gibt zahlreiche gutartige und bösartige Arten von Bauchspeichdrüsentumoren. Sie sind oft schwer zu diagnostizieren, gelegentlich fallen sie beim Ultraschall als Zufallsbefund auf. 
  • Es gibt viele verschiedene Tumorarten.
  • Nicht alle sind bösartig.
  • Gelegentlich finde man sie als Zufallsbefund beim Ultraschall.

Speiseröhre

Sodbrennen

Unter Sodbrennen versteht man eine meist vom Oberbauch aufsteigende brennende oder schmerzhafte Empfindung hinter dem Brustbein. Etwa 40% der Erwachsenen in der westlichen Welt leiden mindestens 1x pro Monat unter Sodbrennen. 

Dem Sodbrennen liegt meistens eine Refluxkrankheit zugrunde, d. h. aus dem Magen aufsteigende Magensäure führt zu Schmerzen oder Entzündungen der Speiseröhre.
  • Sodbrennen ist eines der häufigsten Symptome bei Erwachsenen.
  • Sodbrennen sollte immer abgeklärt werden.
  • Es gibt gute Therapiemöglichkeiten bei Sodbrennen.

Schluckbeschwerden

Die Speiseröhre ist ein komplex aufgebauter Muskelschlauch mit einer komplizierten Nervenversorgung. Störungen der Muskulatur (Speiseröhrenspasmus) oder der Nerven (Achalasie) können Schluckbeschwerden verursachen. 
  • Schluckbeschwerden können sehr unterschiedliche Ursachen haben.
  • Sie müssen immer abgeklärt werden.
  • Durch eine Magenspiegelung lässt sich oft die Ursache klären.

Globusgefühl

Darunter ist das Gefühl zu verstehen, einen Fremdkörper im Hals zu haben. Die Fähigkeit zu schlucken, ist dabei nicht beeinträchtigt. 

  • Das Globusgefühl wird zu den Psychosomatischen Erkrankungen gerechnet.
  • Ernste organische Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden.

Heiserkeit

Obwohl Heiserkeit oft durch Entzündungen oder Reizzustände im Bereich des Kehlkopfes entsteht, ist sie oft Folge einer Erkrankung der Speiseröhre. 

  • Heiserkeit erfordert Diagnostik auch durch den HNO-Arzt.
  • Die Refluxkrankheit kann Ursache von Heiserkeit sein.
  • Dabei muss nicht zwingend auch Sodbrennen bestehen.

Magen

Magenspiegelung

Mit der Magenspiegelung (auch ÖGD = Ösophago-Gastro-Duodenoskopie genannt) werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit Hilfe eines flexiblen Schlauches (Endoskop) untersucht. Sie dient insbesondere der Abklärung von Beschwerden wie Sodbrennen, Oberbauchschmerzen oder Ernährungsstörungen. Aber auch eine Blutarmut kann Anlass für eine Magenspiegelung sein.
  • Wichtige Methode zur Abklärung von Oberbauchbeschwerden.
  • Kleiner Eingriff mit großem Erkenntnisgewinn.
  • Komfortabel durch Sedierung (Schlafspritze)

Magenschmerzen

Ursache von Magenschmerzen sind vielfältig. Insbesondere Entzündungen der Magenschleimhaut oder Geschwüre können Magenschmerzen auslösen. Aber auch die Zöliakie (Glutenallergie) kann Schmerzen auslösen.
  • Magenschmerzen sind ein häufiges Symptom.
  • Sie sollten immer abgeklärt werden.
  • Auch andere Organe können zu ähnlichen Beschwerden führen.

Völlegefühl

Völlegefühl kann verschiedene Ursachen haben. Es kann durch Verstopfung entstehen, durch Blähungen, verminderte Aufschlüsselung der Nahrung oder auch Luft im Bauch.

Magenschleimhautentzündung

Diagnostisch entscheidend ist die Magenspiegelung mit Entnahme von Proben aus der Magenschleimhaut. Damit kann die Stärke der Entzündung und die Ursache geklärt werden. Die Therapie richtet sich nach der Art der Entzündung, bei der TypB-Gastritis kann z.B. durch eine Antibiotikatherapie eine Heilung erzielt werden. 
  • Die Magenschleimhautentzündung (Gastritis) ist häufig.
  • Man unterscheidet die TypA-, B- und C-Gastritis.
  • Entscheidend für die Diagnose ist die Magenspiegelung.

Magengeschwür (Ulcus ventriculi)

Magengeschwüre verursachen Schmerzen im Oberbauch, die klassischerweise durch Nahrungsaufnahme verstärkt werden. Es handelt sich meist um einen Dauerschmerz. Beim Magengeschwür besteht ein Schleimhautdefekt der Magenwand, der durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann.
  • Das Magengeschwür kann viele Ursachen haben.
  • Die Diagnose erfolgt durch die Magenspiegelung.
  • Zur Therapie gibt es hochwirksame Medikamente.

Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)

Im Gegensatz zum Magengeschwür werden die Oberbauchschmerzen oft nach Nahrungsaufnahme besser. Ein weiterer Unterschied zum Magengeschwür besteht darin, dass die Ursache sehr viel häufiger an einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori liegt, Schmerzmitteleinnahme kommen erst an zweiter Stelle. 
  • Eine Infektion mit Helicobacter pylori ist die häufigste Ursache.
  • Klassisch ist der Nüchternschmerz im Oberbauch.
  • Es kann zu schweren Blutungen kommen

Reizmagen

Beim Reizmagen (auch „funktionelle Dyspepsie“ genannt) handelt es sich um ein Symptomenkomplex von wiederkehrenden oder chronischen Schmerzen oder Unwohlsein im Oberbauch, ohne dass eine organische Ursache gefunden werden kann. 
  • Der Reizmagen ist häufig.
  • Es findet sich oft kein organischer Befund.
  • Organische Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden.

Nahrungsmittelunverträglichkeit

Glutenunverträglichkeit (Zöliakie / Sprue)

Gluten ist ein in den letzten Jahren stark beachtetes Getreideeiweiß, das bei manchen Menschen zu einer Allergie führen kann. Führt diese Allergie zu einem entzündlichen Prozess im Darm, spricht man von einer Zöliakie. 

Obwohl viele Menschen glauben, Gluten nicht zu vertragen, leiden nur etwa 3% der westeuropäischen Bevölkerung unter einer Zöliakie (auch Sprue genannt).
 
  • Allergie gegen das Getreideeiweiß Gluten.
  • Ruft sehr unterschiedliche Beschwerden hervor.
  • Kann zum Abbau der Dünndarmschleimhaut und Mangelsyndromen führen.
  • Sollte immer abgeklärt werden.

Getreideunverträglichkeit

Neben der echten Zöliakie (s.o.) gibt es vor allem beim Verzehr von Weizen gelegentlich Beschwerden, die der Glutenunverträglichkeit ähneln können. Die Zöliakie-Antikörper sind hier nicht nachweisbar, auch findet sich bei der Endoskopie des Zwölffingerdarmes keine Schädigung der Dünndarmzotten. 

Laktoseintoleranz

Die Milchzuckerunverträglichkeit gehört zu den häufigen Nahrungsmittel-unverträglichkeiten und kann zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfällen nach Verzehr von Milchprodukten führen. 
  • Verminderte Aktivität der körpereigenen Laktase.
  • Häufigste Kohlehydratintoleranz.
  • Gut behandelbar durch Laktasefreie Diät.

Fruktosemalabsorption

Auch die Unverträglichkeit von Fruktose (Fruchtzucker) wird über den H2-Atemtest nachgewiesen. Anders als bei der Laktoseintoleranz (s.o.) handelt es sich ursächlich nicht um das Fehlen eines Zucker spaltenden Enzyms, sondern um eine verminderte Transportkapazität des GLUT-5-Proteins im Dünndarm. 
  • Gestörter Transport von Fruktose aus dem Dünndarm.
  • Führt zu Durchfall, Blähungen und Bauchschmerz.

Nahrungsmittelallergien

Echte Nahrungsmittelallergien sind selten. Sie können zu akuten wässrigen Durchfällen führen, aber auch zu Juckreiz, Rötungen und Schwellungen der Haut oder asthmatischen Symptomen. 

  • Führt über eine echte allergische Reaktion zu verschiedensten Symptomen.
  • Je nach betroffenem Organ kann es zu Durchfall, Luftnot, Hautreaktionen etc. kommen.
  • Oft führt ein Ernährungstagebuch zu der auslösenden Substanz.

Niere

Nierensteine

Nierensteine können einen Schmerz oder ein Druckgefühl in den Flanken bereiten. Manchmal verursachen die Steine auch Blutbeimengungen im Urin
  • oft zufällig bei Check-up
  • manchmal schmerzhaft
  • Medikamente überprüfen lassen

Nierentumore

Nierentumore werden meist zufällig im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Viele davon sind schon während dieser Diagnostik als ungefährlich einzustufen.
  • meistens per Zufall beim Check-up
  • im Ultraschall zu sehen
  • preCheck Bauchsono!

Harnwegsinfekte

Harnwegsinfekte sind bei Frauen sehr häufig und in der Regel harmlos. Diese müssen nicht antibiotisch behandelt werden, Hausmittel (viel trinken, entsprechende Tees) reichen oft aus. 
  • typische Symptome: Brennen beim Wasserlassen und häufiges Wasserlassen
  • bei Frauen meistens harmlos
  • bei Männern gefährlich

Ultraschall der Nieren und ableitenden Harnwege

In dieser Sonographie stellen wir die Nieren und Harnblase dar. Häufig lassen sich auch die Harnleiter erkennen. 
durchführen bei:

Kontakt / Anfahrt

Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Jörg Woeste
Dr. med. Sebastian Volkmann

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58300 Wetter (Ruhr)

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Darüber hinaus Termine nach Vereinbarung.

Außerhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117

Diese Verbandsmitgliedschaften und Qualitätsauszeichnungen unterstreichen den hohen Behandlungsstandard unserer Praxis:

  • Ärztliche Qualitätsgemeinschaft EN-Mitte GmbH
  • Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V.
  • Deutsche Diabetes Gesellschaft
  • KV-Praxis KPQM Qualitätsmanagement
  • Venen Kompetenz-Zentrum
  • Kompetenznetz Darmerkrankungen